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Presseartikel

 
Freitag, 15. Mär 2019

Gemeinde Ruggell unterstützt Verein Demenz Liechtenstein mit 3100 Franken

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RUGGELL Brigit Hilti-Öhri, Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle und Gemeinderätin Marion Geschwenter haben jüngst im Rathaus einen Scheck im Wert von 3100 Franken an Silke Wohlwend vom Verein Demenz Liechtenstein übergeben. Das Geld stammt aus dem Verkauf von Adventskränzen und Maroni anlässlich des Adventsmarktes, der am 1. Dezember 2018 durchgeführt wurde.

Birgit Hilti-Öhri leitete die Gruppe der freiwilligen Helferinnen, die die schönen Adventskränze für den Markt gestaltet haben.
Gemeinderätin Marion Gschwenter war derweil als Vorsitzende der Kulturkommission gemeinsam mit der Verwaltung für die Organisation des Marktes zuständig.
Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle freute sich, gemeinsam mit den beiden die stolze Summe von 3100 Franken an Silke Wohlwend zu übergeben. Sie ist Präsidentin des Vereins Demenz Liechtenstein.
Demenz ist zweifellos eine grosse Herausforderung – oft für den Betroffenen selbst, auf jeden Fall für Angehörige, Pfleger und weitere Betreuer, aber auch für die Gesellschaft als Ganzes.
Demenz Liechtenstein möchte mit seinem Angebot verschiedenes erreichen: Einerseits ist es dem Verein ein Anliegen, Menschen in ihrem einzigartigen «Fall» zu informieren. Über den Umgang mit diesem Phänomen, über eine mögliche Zugehensweise im Alltag, über Unterstützungsangebote, zur Finanzierung, zu rechtlichen Belangen und zu möglichen individuellen Perspektiven. Andererseits ist es dem Verein auch wichtig zu betonen, dass Demenz auch Chancen bietet, sowohl für Familien, die davon betroffen sind und einen Menschen mit Demenz betreuen, wie auch für die Gesellschaft.
Im Rahmen des Projekts «Wohnen und Leben im Alter» wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen der Gemeinden Schellenberg, Gamprin und Ruggell auch durch den Verein Demenz Liechtenstein weitergebildet. Neben wichtigen Informationen wurde dabei auf den Umgang mit Menschen mit Demenz eingegangen, wie zum Beispiel am Empfangsschalter. So möchte auch die Gemeindeverwaltung ihren Beitrag leisten und diese Herausforderung als Chance sehen. (eps)