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Presseartikel

 
Samstag, 28. Jan 2017

Das Küefer-Martis-Huus fragt, «was bleibt?»

Veranstaltungsschwerpunkt zum Sammeln

inhaltsbild

Ruggell Seit Dezember 2016 werden im Küefer-Martis-Huus (KMH) im Rahmen des Diskurs-, Begegnungs- und Ausstellungsprojekts «Was bleibt?» Fragen zu unserer Identität und zum Wert des gesammelten Kulturgutes gestellt. In der ersten Phase wurden die Räume im KMH von altem Ballast befreit. Alle Einrichtungsgegenstände wurden ausgeräumt und im Kulturtenn zwischengelagert. Die entstandene Leere lud dazu ein, sich Gedanken über den Ort und Zweck des Hauses zu machen und sich Fragen zum Erinnern und zur eigenen Identität zu stellen.

In der zweiten Phase wird diese Leere nun mit Objekten und künstlerischen Arbeiten gefüllt. Im Rahmen einer Projektwerkstatt entsteht im Laufe des Januar eine neue Ausstellung, die sich mit vielfältigen Aspekten des Sammelns auseinandersetzt. Die Ausstellung wird sich sowohl aus künstlerischen Arbeiten der beteiligten jungen Kreativen selbst als auch aus Ausstellungsobjekten zusammensetzen, die von den Besucherinnen und Besuchern in das Archiv gebracht werden. Alle Besucher sind eingeladen, im Laufe des Januar Objekte oder kleine Sammlungen ins Haus zu bringen, die für sie die Geschichte versinnbildlichen oder ganz persönlich mit Bedeutung aufgeladen sind.
In der dritten Phase, ab Februar, wird das KMH dann schliesslich wieder die ihm zugewiesene Funktion als Museum, Erinnerungsort und Identität stiftende Institution einnehmen. Aus den gesammelten Objekten wird eine neue Erzählung konstruiert, die jedoch die Funktion eines Fragezeichens und weniger die eines Ausrufezeichens für sich beansprucht. (pd/red)