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Presseartikel

 
Freitag, 01. Sep 2017

Besuch der Sonderausstellung im Küefer-Martis-Huus

Tierschutzverein Liechtenstein

inhaltsbild

Ruggell Annäherung an ein unbekanntes Wesen: Die Kuh. Die Kinder- und Jugendtierschutzgruppe besuchte die Sonderausstellung im Küefer-Martis-Huus in Ruggell. Johannes Inama führte uns durch die interessante Ausstellung. Wir erfuhren von der Abstammung unseres Rindes durch den Ur- oder Auerochsen. Im Gegensatz zum heutigen Rind war der Auerochse ein riesiges Tier, das zwei Meter hoch und drei Meter lang werden konnte. Leider ist der Auerochse ausgerottet. Wie wichtig die Hörner bei Kühen sind, wurde uns bewusst, als wir hörten, dass Kühe in erster Linie mit den Hörnern kommunizieren, aber auch für die gesamte Durchblutung haben sie eine spezielle Funktion. Wir überlegten uns, wie sich Horn und Geweih unterscheiden. Deshalb wissen wir jetzt, wie schmerzhaft eine Hornentfernung bei Kühen sein kann. Die Ausstellung faszinierte uns sehr und gab uns verschiedene Einblicke in die Kuhhaltung von früher und heute. Diese Wiederkäuer mit den vier Mägen haben je nach Land eine bestimmte Stellung. Zum Beispiel ist das Rind in Indien heilig und darf nicht getötet werden. In vielen anderen Ländern der Erde machte sich der Mensch das Rind zu Nutzen. So wurden und werden Rinder vom Menschen entweder als Fleisch- oder Milchlieferant gehalten.

Zuletzt schauten wir uns noch die eindrücklichen Kuhwelten von Fotograf Erich Allgäuer an. Nebst den ausdrucksstarken Bildern hatte er auch Steine gesammelt, die zum Thema passten. Wir müssen zu den Kühen Sorge tragen, denn sie geben uns so viel. Deshalb dulden wir keine Abfälle in den Wiesen und Alpen, an denen die Tiere krank werden oder sogar sterben können. Helft ­alle mit.